Verhaltenstherapie
Die Verhaltenstherapie basiert auf der Annahme, dass psychische Beschwerden das Ergebnis von bewussten und nicht-bewussten Lernprozessen sind. Zu Beginn der Behandlung wird gemeinsam erarbeitet, welche Bedingungen der Lebensgeschichte und der aktuellen Lebenssituation zur Entstehung und Aufrechterhaltung der psychischen Symptomatik beigetragen haben und weiter wirksam sind. Auf dieser Grundlage werden individuelle Therapieziele festgelegt und ein Behandlungsplan erstellt. In der Verhaltenstherapie werden Sie zur aktiven Veränderung Ihres Handelns, Denkens und Fühlens motiviert und angeleitet. Dabei werden Ihre vorhandenen Stärken und Fähigkeiten gezielt herausgearbeitet und genutzt, um den Veränderungsprozess zu fördern.
Mehr zum Therapieverfahren erfahren Sie hier.


Hypnotherapie
Unter folgendem Link der führenden deutschen Hypnose-Fachgesellschaften können Sie sich über das Therapieverfahren, die wissenschaftlichen Hintergründe und die Anwendungsgebiete informieren.
Sollten Sie weitere Fragen haben, kontaktieren Sie mich gerne. Die Hypnotherapie kann sowohl eingebettet in eine reguläre Verhaltenstherapie als auch als eigenständige Therapie (dann als Selbstzahlerleistung) angewandt werden. Die Kosten orientieren sich an der Verhaltenstherapie.
Pain Reprocessing Therapy (PRT)
Die meisten akuten Schmerzen verschwinden nach Ausheilung der auslösenden Erkrankung wieder vollständig. So ist z.B.: ein Schnitt in den Finger nur so lange schmerzhaft, bis die Wunde wieder verschlossen ist. Die menschliche Psyche kann in der Regel gut damit umgehen, da eine baldige Besserung in Aussicht ist.
Akute Schmerzen die über einen zu langen Zeitraum unzureichend behandelt werden, können zu einer Chronifizierung der Schmerzen führen. In unseren Schmerzzentren finden Lernprozesse statt, die zu einer plastischen Veränderung des Gehirn führen. Es entstehen neue neuronale Verbindungen ähnlich wie beim Erlernen von Vokabeln. Das Schmerzzentrum eines Patienten der seit Wochen jeden Morgen mit Kreuzschmerzen aufsteht erlernt diesen Zustand und speichert diesen ab. Es entsteht ein sogenanntes Schmerzgedächtnis. So werden dauerhaft Schmerzen wahrgenommen, auch wenn die ursprüngliche mechanische Ursache (z.B. eine Verletzung des Rückens) schon lange abgeheilt ist.
Die daraus resultierenden täglichen chronischen Schmerzen zermürben viele Patienten physisch, sowie psychisch nach und nach. Je schlechter die psychische Grundverfassung ist, desto stärker werden die Schmerzen wahrgenommen. Dies ist ein Teufelskreis, den es schnellstmöglich zu durchbrechen gilt.
Ein unbehandelter, chronifizierter Schmerz stellt meistens eine Abwärtsspirale dar, die oft in einer Sackgasse endet. Die psychosozialen Folgen von chronischen Schmerzen sind für Betroffene meistens eine zusätzliche Belastung, die von sozialer Isolation gekennzeichnet ist.
Da nur selten eine ursächliche Therapie möglich ist, bleibt oft nur die Möglichkeit die Schmerzen symptomatisch zu behandeln. Eine gleichzeitige medikamentöse, physikalische und psychologische Therapie, stellt sich dabei, in den meisten Fällen, als wirkungsvoll heraus.
Die erlernten neuroplastischen Anteile des Schmerzes müssen verlernt werden. Dafür gibt es immer strukturiertere Therapieansätze, wie z.B. die Pain Reprocessing Therapie.
Mehr zum Thema erfahren Sie hier.


Hypnomentale Geburtsvorbereitung®
Die Geburt ist eine der größten Herausforderungen und Veränderungen im Leben: für das Kind, für die Mutter und in der Regel auch für den werdenden Vater. Wie schön wäre es, wenn dieses zentrale Erlebnis nicht durch starke Schmerzen und Ängste der Mütter überschattet würde.
Mit der HypnoMentalen Geburtsvorbereitung lernen die werdenden Mütter (und Väter) im letzten Drittel der Schwangerschaft, wie sie sich mental auf die Geburt vorbereiten und den Kreislauf von Anspannung, Angst und Schmerz unterbrechen können. Sie lernen Techniken zur Schmerzbewältigung und zur Angstreduktion. Sie erfahren, wie durch die mentale Verknüpfung von Tiefenentspannung und Muskelkontraktionen in Selbsthypnose positive Konditionierungsprozesse entstehen, die beim Eintreten von heftigen Wehen quasi wie von selbst aktiviert werden.
In wissenschaftlichen Studien konnte nachgewiesen werden, wie sich durch die Anwendung dieser Methode die Angst vor der Geburt reduziert, Geburtsschmerzen verringern, die Geburtsdauer und die Rekonvaleszenz verkürzen, postnatale Depression vermindert und die Beziehung zwischen Mutter und Kind verbessert.
Dieses Training ist aufgrund seiner Standardisierung zur hypnotherapeutischen Geburtsvorbereitung sowohl im Einzel- als auch im Gruppensetting anwendbar und kann auch nachgewiesenermaßen erfolgreich zur Verhinderung von Frühgeburten bei vorzeitigen Wehen eingesetzt werden.
Folgen Sie dem Link zum Flyer der DGH
Die Termine zur nächsten hypnomentalen Geburtsvorbereitung in der Gruppe erfahren Sie unter Aktuelles auf der Startseite.
Progressive Muskelentspannung nach Jacobson
Aktive Entspannungstechniken
- lösen Verspannungen und beruhigen.
- schulen die Körperwahrnehmung.
- helfen, in Stress-Situationen die körperlich-emotionale Erregung abzubauen.
- machen Sie belastbarer und erhöhen Ihre Stresstoleranz.
- helfen Ihnen, langfristig gelassener und zufriedener zu werden.
- verringern bereits bestehende psychosomatische Beschwerden wie Spannungskopfschmerzen, Herz- oder Kreislaufstörungen
- helfen bei chronischen Beschwerden.
- können Sie als Soforthilfe in akuten Stresssituationen einsetzen.
Die Entspannungstechnik kann problemlos in die laufende Verhaltenstherapie integriert werden und somit die positiven Effekte der Behandlung verstärken.
Informieren Sie sich bei Interesse hier über die Methode.
